Magen

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Gastroskopie

Die Gastroskopie (Magenspiegelung) ist eine medizinische Untersuchungsmethode des oberen Teils des Verdauungstrakts, welche auch in der Pferdemedizin angewandt wird. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, unter Verwendung eines Endoskops, des sogenannten Gastroskops, welches mit einer Glasfaseroptik ausgestattet ist, das Innere der Speiseröhre (Ösophagus), des Magens (Gaster), den Magenausgang und zum Teil auch den Zwölffingerdarm (Duodenum) auf einem Monitor darzustellen und zu beurteilen. Zuvor muss das Pferd aufgrund der besseren Aussagekraft etwa 8-12 Stunden hungern, so dass der Magen zum Untersuchungszeitpunkt fast vollständig entleert ist.

Auch hier wird das Endoskop über die Nase eingeführt und mittels Auslösung des Schluckreflexes in die Speiseröhre vorgeschoben. Magengeschwüre beim Pferd treten viel häufiger auf als man denkt, die Diagnose ohne Gastroskopie ist jedoch schwierig, weil die Symptome oft unspezifisch sind. Untersuchungen aus dem Ausland zeigen, dass bis zu 60% der Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitspferde unter Magengeschwüren, dem Equine Gastric Ulcer Syndrome, auch EGUS genannt, leiden.

Selbst bei Freizeitpferden in leichter Arbeit wurden in bis zu 30% der Fälle Magengeschwüre gefunden. Die klinische Symptomatik ist dabei vielfältig. So können wiederkehrende Koliken, schlechtes Fressen, Abmagerung, Leistungsminderung, Zähneknirschen aber auch Geruch aus dem Maul Anzeichen für ein Magenproblem beim Pferd sein.

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